Vorteile einer Pflegeimmobilie

Die nachhaltige Investition in eine Pflegeimmobilie / Pflegeimmobilienfonds ist nicht nur eine wertbeständige Kapitalanlage, auch eine allgemeine Konjunkturschwäche kann dadurch auf längere Sicht vermieden werden. Die Pflegeimmobilie gehört dabei mit zu den sichersten Investitionen auf dem Immobilienmarkt. Durch die vielen Vorteile, welche dieses Investment mit sich bringt, gilt die Pflegeimmobilie als ein letzter großer Wachstumsmarkt für eine Kapitalanlage.

Die Vorteile einer Investition

Mit einer attraktiven Rendite von fünf bis sechs Prozent durch staatliche Refinanzierung haben sich Pflegeimmobilien zu einer sehr gefragten Anlagemöglichkeit entwickelt. Verfügt ein zu pflegender Bewohner nicht über ausreichende finanzielle Mittel, garantiert der staatliche Sozialversicherungsträger die jeweilige Deckung der Kosten an den Betreiber eines Pflegeheims. Dem liegt ein Versorgungsvertrag nach Paragraph 72 SGB XI zu Grunde. Zudem ist auch die stationäre Pflege ein konjunkturunabhängiger Markt, welcher zusätzliche Sicherheit garantiert.

Da zu erwarten ist, dass die Deutschen im Jahr 2030 das älteste Volk der Welt darstellen, kann von einer Vollbelegung von Pflegeimmobilien ausgegangen werden, sofern sie gut und ansprechend geführt sind. Dies bedeutet über mehrere Jahrzehnte hinweg eine sichere und planbare kapitale Anlage.

Während die Investition in übliche Immobilien Nachteile mit sich bringt, verfügt eine Pflegeimmobilie bzw. ein Pflegeimmobilienfonds über weitere Vorteile. Es entfallen kostspielige und langwierige Gesuche nach passenden Mietern und größere finanzielle Schäden durch unsachgemäßes Bewohnen oder Mietausfall durch Mietnomaden sind kaum zu erwarten. Hinzu kommt die Tatsache, dass  Instandhaltungskosten vom jeweiligen Betreiber eines Pflegeheims selbst getragen werden müssen. Für den Eigentümer dieser Immobilie bedeutet dies schlussfolgernd einen kostengünstigen Unterhalt seiner kapitalen Anlage. Da er meist lediglich für die Kosten von Dach und Fach zur Verantwortung gezogen wird, ist eine Rücklage für die Instandhaltung von ca. 2,- € / m² p.a. ausreichend.

Soziales Engagement lohnt sich
Die demographische Entwicklung sorgt für ständig wachsende alternde Gesellschaft. Zukünftig sind daher Pflegeheime oder stationäre Pflegeeinrichtungen ein wichtiger Bestandteil des Immobilienmarktes, welcher nicht nur ganztägige stationäre Pflege möglich macht, sondern auch Alternativen dazu abdeckt. Die Vermietung an einen Betreiber sichert somit relativ feste Einnahmen aus Mietzahlungen, welche allgemein über dem durchschnittlichen Mietzins liegen.

 

Das Nachrücken geburtenstarker Jahrgänge in ein Alter, welches die Pflegebedürftigkeit erhöht, erfordert zukünftig viele neue Pflegeplätze. So ist eine Studie aus 2011 durchaus wegweisend. In dieser Untersuchung stellt eine internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft fest, dass in Deutschland schon im Jahr 2020 ca. 179.000 Pflegeplätze zur stationären Pflege benötigt werden.

 

Dies bedeutet gleichzeitig, dass noch ungefähr 2000 zusätzliche Pflegeheime notwendig sind, um der Bedürftigkeit nach stationärer Pflege nachkommen zu können. Doch nicht nur der gesellschaftliche Aspekt ist ein Anreiz, in Pflegeimmobilien bzw. Pflegeimmobilienfonds zu investieren. Auch der persönliche Vorteil kann eine durchaus wichtige Rolle bei dieser Entscheidung spielen. Während für viele pflegebedürftige Menschen durch eine private Investitionen eine Möglichkeit geschaffen wird, würdig untergebracht und fachlich professionell betreut zu werden, ist auch die eigene Unterbringung bei einem eventuell eintretenden Pflegebedürfnis gesichert.

 

Der Eigentümer hat durch sein Investment in eine Pflegeimmobilie ein bevorzugtes Belegungsrecht, welches in vielen Fällen auch für seine Angehörigen geltend gemacht werden kann. Die Vorsorge für viele andere Menschen bringt somit auch persönlich weitaus mehr ein, als "nur" ein gutes Gefühl. 

Senioren-Wohnungen mit Service

Ein Anleger kann beim Kauf einer Sozialimmobilie zwischen einer Senioren-Wohnung „Service-Wohnen“ und einem Pflegeappartement wählen. So vermietet man die Service-Wohnung ganz normal an Bewohner, die im Alter vielleicht nicht mehr die Treppen bis in zweite Etage laufen können oder gewisse Service-Leistungen wünschen und im Notfall einfach einen Knopf drücken wollen, damit sie Hilfe bekommen.

 

So sind hier alle möglichen Grundleistungen abgesichert, doch nur, dass man so weit wie möglich selbstständig leben kann. Ein Pflegeappartement wird aber immer pflegegerecht eingerichtet und ist für Pflegepatienten gedacht, die durch ihre Pflegestufe ständige Pflegebetreuung benötigen und alleine nicht mehr zurecht kommen.

 

Investment

Für welche Art der Pflegeimmobilien (Senioren-Wohnung mit Service, Kauf eines Pflegeappartements oder Streuung in mehrere Objekte mit einem Pflegeimmobilienfonds sich ein Anleger auch entscheidet, es bleibt ein Wachstumsmarkt und es gibt die unterschiedlichsten Investitionsmöglichkeiten in gepflegte und großzügige Einrichtungen, die als Anlage bestens geeignet sind. Sieht man die Entwicklung der Pflegebranche in den letzten Jahren, dann ist eine Senioren-Wohnung „Service-Wohnen“, der Kauf eines Pflegeappartements oder die Beteiligung an einem Pflegeimmobilien-Portfolio (Pflegefonds) einfach die beste Alternative, wenn man eine sichere Kapitalanlage sucht. Bei einer stationären Pflegeeinrichtung (Pflegeappartement, Pflegefonds) sind die Mieteinnahmen zu 100 % staatlich refinanziert und gesichert.

 

Unsere Empfehlung: Investieren Sie in Pflegeimmobilien (Pflegeappartement) oder Pflegeimmobilien-Portfolios (Pflegefonds), oder Service-Wohnungen für Senioren, die sich in einer Metropolregion und Regionalzentren mit einem guten Einzugsgebiet befinden und von einem bonitätsstarken und erfahrenen Betreiber mit guter Qualität geführt werden.  

 

Investieren in einen Wachstumsmarkt, denn die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Dazu sind einfach die Ansprüche gestiegen, denn auch im Alter und bei Pflegebedarf möchte man nicht mehr auf einen lebenswerten Lebensabend verzichten.